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Das Setting des ZDL

Einst vernichteten die Drachen in ihrem Kampf um die Herrschaft über die Sterblichen die erste Welt.

Das Zeit der Legenden spielt in dieser ersten Drachenwelt. Den Streitern aus der zweiten Welt ist es gelungen, diesen finalen Krieg zu verhindern. Dadurch wird die zukünftige Geschichte dieser alten Welt neu geschrieben. Viele unerwartete Gefahren drohen ihr und die Streiter der zweiten Welt, welche versprochen haben, diese Welt zu schützen.

Wohin die Reise geht

Weltenwacht ist wohl endgültig gefallen. Die dunklen Heerscharen des Gottes der unendlichen Gier haben in einem gnadenlosen Ringen das Aufgebot der Kaiserin geschlagen. Ein hoher Blutzoll ist im Streit um den Sieg gegen das Böse entrichtet worden. Viele Heldentaten wurden getan, viele Helden kehren jedoch nicht mehr aus Weltenwacht zurück…

Ein Tross aus Flüchtlingen und Streitern ergoss sich durch das letzte offene Portal in die rettende Ungewissheit, nur knapp entronnen den Klingen und Beilen der scharf nachdrängenden Horden.

Weltenwacht ist nun nicht mehr. Ein Brand, Trümmer und Leichen, nicht mehr als ein Blutsumpf.

Eure Reise soll Euch zur Heimat des Drachenschreins, nach Elitawana führen. Der Tempel hat keine Möglichkeit so viele Reisende aufzunehmen, daher wird geplant, auf dem Ahnenfeld, nahebei des uralten Tempels, ein Auffanglager zu errichten. Hier sollen alle Flüchtigen eine vorläufige Heimat finden dürfen. Hier ist, durch den nahen Tempel und die zugereisten Händler, hoffentlich eine Grundversorgung möglich.

Sorge und Hoffnung erfüllt die Flüchtlinge. Hoffnung darauf, einen Ort zu finden, den sie verteidigen können und Sorge, dass der Tempel vielleicht schon gefallen sein könnte.

Der Troß der Schwergerüsteten unter der Führung des Schildes der Schöpfung ist bereits vorausgeeilt. Die anderen Trosse folgen dichtauf.

Die Zeit der Alten Welt schlägt nicht gleich zur Neuen Welt. Wenn Euch der Ruf des Herzens ereilt, findet Ihr Euch im Zug der Trosse wieder, ganz so, also ob nicht fast ein Jahr in der Neuen Welt vergangen wäre. Es ist, als sei alles erst kürzlich geschehen und die Erinnerung des Geruchs von frisch vergossenem Blut Weltenwachts liegt noch in der Luft… oder ist dies keine Erinnerung?

Immer näher rückt die Stadt Elitawana. In den Gedanken und Hoffnungen der Flüchtlinge prägt sich immer mehr und mehr der Wunsch, endlich ein Ende der Reise und eine neue Heimat zu finden.
In ihren Köpfen errichten sie bereits Zelte und Lagerstätten. Marketender bieten ihre verschiedensten Waren feil. Der Duft frischer Speisen schwängert ebenso die Luft, wie der Geruch der vielen Menschen und Tiere die sich hier sammeln und wiederfinden. Ein ständiges Rauschen der Worte, hier und da ein Lachen, Weinen oder Schreien. Langsam und mit stetiger Entschlossenheit Neues aufzubauen, entstehen aus der Zeltstadt kleine Viertel mit all ihren einzigartigen Eigenheiten. Aus Pfaden werden Wege. Aus Zelten einmal Häuser. Aus Flüchtigen dann Bewohner. Aus Sicherheit später vielleicht auch Frieden?

Nur noch ein kleines Stück trennen die Trosse von Elitawana, bald wird es zu sehen sein. Doch was ist dort in der Ferne? Ist das etwa Rauch? Trägt etwa der heulende Wind Rufe und Schreie der Verzweiflung und Angst mit sich oder ist es doch nur der Klang eines heraufziehenden Sturms?